Kooperationen & Links

Starke Netzwerke bieten bestmögliche Unterstützung für Sie.
Grafik Köpfe der Betroffenenberatung Rheinland-Pfalz

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Starke Netzwerke bieten bestmögliche Unterstützung für Sie.
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Die Betroffenenberatung Rheinland-Pfalz arbeitet in einem engen Netzwerk mit vielen anderen Kooperationspartner*innen zusammen.

Hier ein Überblick über unsere wichtigsten Partner*innen:

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Rheinland-Pfalz verteilt sich auf vier Regionalstellen. Sie unterstützt Menschen und Gruppen, die mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konfrontiert sind und sich aktiv dagegen einsetzen wollen. Die vertrauliche, kostenfreie und aufsuchende Beratung ist individuell auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden abgestimmt. Sie hilft bei der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Aktivitäten und stärkt Handlungskompetenzen im Kampf gegen demokratiefeindliche Einstellungen. Zielgruppen sind Einzelpersonen, Initiativen, Vereine, Schulen, Kommunen und weitere Akteure. Die Beratung fördert Prävention, Vernetzung, Bildungsarbeit und vermittelt Fachwissen. Sie ist regional und bundesweit vernetzt. 
Rückwege sucht den Dialog mit jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, die auf der Schwelle zum Rechtsextremismus stehen, die latent oder offen rechtsextremistisch orientiert sind. Ratsuchende werden individuell bei ihrem Ausstieg begleitet. Das Programm arbeitet eng mit lokalen Hilfsangeboten zusammen und bietet lebenspraktische Hilfen. Ziel ist es, jungen Menschen einen Weg aus der extremistischen Szene zu ermöglichen und sie nachhaltig zu stärken. 

Rückwege ist die Distanzierungsberatung des Demokratiezentrums Rheinland-Pfalz bei politisch begründetem Extremismus. Rückwegen sucht den Dialog mit jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, die auf der Schwelle zum Rechtsextremismus stehen, die latent offen oder rechtsextremistisch orientiert sind. Über die Arbeit an der eigenen Person soll die Entwicklung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden. Rückwege ist breit aufgestellt und bietet auch für Fachkräfte Beratung, Informationen und Fortbildung an. 

Die Beratungsstelle Salam bietet professionelle, systemisch ausgerichtete Beratung im Umgang mit islamistisch radikalisierten oder gefährdeten (jungen) Menschen an. Das Angebot richtet sich als Distanzierungsberatung sowohl an radikalisierte Personen als auch an deren Angehörige und Fachkräfte aus dem sozialen oder institutionellen Umfeld, um Distanzierungsprozesse zu fördern oder zu begleiten. Ziel ist es, Radikalisierungsprozesse zu erkennen, zu verhindern oder Ausstiegsprozesse zu begleiten. Auch bei Unsicherheiten oder Fehleinschätzungen steht Salam beratend zur Seite. Das multiprofessionelle Team arbeitet systemisch und mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Arabisch), auf Wunsch anonym und aufsuchend in ganz Rheinland-Pfalz. 

Die Angehörigenberatung richtet sich an Menschen, die im familiären Umfeld mit extremistischen, demokratiefeindlichen und verschwörungsgläubigen Personen zu tun haben und Unterstützung suchen. Sie bietet vertrauliche Unterstützung bei der Einschätzung der Situation und hilft, realistische Handlungsoptionen zu entwickeln. Ziel ist es, den eigenen Umgang mit belastenden Situationen zu stärken und Orientierung zu geben. Die Beratung bietet fachliche Unterstützung zu Themen wie Extremismus, Verschwörungsglauben, Demokratie- und (Gruppenbezogener) Menschenfeindlichkeit. 

Die Meldestelle RLP erfasst und dokumentiert menschenfeindliche Vorfälle in Rheinland-Pfalz – dazu zählen Beleidigungen, Bedrohungen, Angriffe, Sachbeschädigungen sowie digitale Übergriffe. Ziel ist es, ein realistisches Lagebild zu menschenfeindlicher Gewalt zu erstellen und Betroffene schnell und unkompliziert Unterstützung und Beratung zu vermitteln. Die gemeldeten Fälle werden systematisch ausgewertet und – mit Zustimmung der Betroffenen – veröffentlicht. Die Arbeit der Meldestelle basiert auf dem Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. 

Die MIA-RLP ist die regionale Meldestelle für Antiziganismus in Rheinland-Pfalz und dokumentiert diskriminierende Vorfälle wie Beleidigungen, Bedrohungen oder Hasskommentare. Ziel ist es, Betroffene zu unterstützen, das Dunkelfeld sichtbar zu machen und öffentliches Bewusstsein für Antiziganismus zu schaffen. Meldungen können vertraulich per Telefon, online oder persönlich erfolgen. Zusätzlich bietet MIA Verweisberatung sowie Workshops und Bildungsangebote zur Sensibilisierung. Die Meldestelle ist Teil eines bundesweiten Netzwerks. 

SoliNet ist die zentrale Anlaufstelle in Rheinland-Pfalz für Menschen, die von Hass und Gewalt im Internet betroffen sind. Die Beratungsstelle unterstützt bei psychosozialen Belastungen, Fragen zur Beweissicherung sowie zur straf- und zivilrechtlichen Verfolgung. Darüber hinaus bietet SoliNet Tipps zur digitalen Sicherheit und konkreten Kommunikationsstrategien im Umgang mit digitalem Hass. Die Beratung ist auf Wunsch anonym und kann persönlich, telefonisch oder online erfolgen. 

Das Antidiskriminierungsbüro des Netzwerks diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz e.V. bietet in der Region Mainz-Rheinhessen-Nahe vertrauliche, unabhängige und kostenlose Beratung zu Diskriminierung aller Art an. Betroffene können in einem geschützten Rahmen ihre Erfahrungen schildern, Unterstützung bei der Einordnung erhalten und gemeinsam mögliche Handlungswege entwickeln – stets nach dem Prinzip der Parteilichkeit. Die Beratung ersetzt keine anwaltliche oder psychotherapeutische Hilfe.